disclaimer|t&c

T&C

T&C of SEARCHLIGHT PHARMA PARTNER GMBH

Geschäftsbedingungen
der SEARCHLIGHT PHARMA PARTNER GMBH

1) Das Institut übt seine Tätigkeit im Sinne beratender Dienstleistungen in Übereinstimmung mit den anerkannten Regeln des Berufsstandes aus. Die Geschäftsbedingungen sind ferner im Einklang mit dem „Internationalen Kodex für die Praxis der Markt- und Sozialforschung“ der IHK und ESOMAR (European Society for Opinion and Marketing Research). Bei der Abwicklung internationaler Projekte gelten die „International Research Guidelines“ der ESOMAR in der Fassung vom Juli 1987 als Basis, sofern keine anders lautende Vereinbarung getroffen wurde.


2) Das Institut unterbreitet dem Interessenten ein Angebot, grundsätzlich in Form eines Untersuchungsvorschlages, in dem Aufgabenstellung, Versuchsanordnung und Auswertungsgesichtspunkte sowie das geforderte Honorar für die Untersuchung angegeben werden. Soll ein Angebot über den Umfang eines Rahmenvorschlages hinausgehen und hat der Interessent den Angebotsumfang nicht bestimmt, so teilt das Institut vor Abgabe des Angebots mit, in welchem Umfang es die Ausarbeitung besonderer Untersuchungsunterlagen, wie z. B. Fragebogenentwürfe und Explorationsleitfäden, für erforderlich hält und welches Honorar hierfür zu zahlen ist. Es kann das erforderliche Honorar verlangen, wenn der Interessent nicht binnen zwei Wochen, nachdem er von diesem Vorschlag Kenntnis nehmen konnte, widersprochen hat. Die Frist beginnt mit dem Tag, an dem das Institut auf die zweiwöchige Frist ausdrücklich hingewiesen hat. Die Kosten für Besprechungen außerhalb des Sitzes des Institutes sind zu ersetzen, wenn der Interessent vorher darauf hingewiesen worden ist. Alle genannten Honorare gelten als Pauschalhonorar vereinbart. Für bestimmte Sonderleistungen kann stattdessen eine Honorierung nach Zeitaufwand vereinbart werden, sofern dies ausdrücklich im Untersuchungsvorschlag oder Ergänzungen vorgesehen ist.


3) Das im Untersuchungsvorschlag genannte Honorar umfasst grundsätzlich alle vom Institut im Zusammenhang mit der Durchführung des Auftrages zu erbringenden Leistungen. Für Sonderwünsche des Auftraggebers, für die Lieferung von Berichtsexemplaren, für die Erstellung von Übersetzungen der Untersuchungsberichte sowie für die Erstellung von Vor- oder Zwischenberichten kann das Institut ein zusätzliches Honorar beanspruchen. Entstehen nach Vertragsabschluß durch Änderungs- oder Zusatzwünsche des Auftraggebers oder aus anderen vom Institut nicht zu vertretenden Gründen Mehrkosten, kann das Institut diese berechnen. Eine Änderung des Auftragsvolumens nach Vertragsabschluß bedarf darüber hinaus einer ausdrücklich schriftlichen Vereinbarung zwischen den Parteien.


4) Exklusivität für bestimmte Produktfelder, Untersuchungsgegenstände oder Untersuchungsmethoden kann das Institut in der Regel nicht gewähren. Soweit in begründeten Ausnahmefällen Exklusivität vereinbart wird, ist ihre Dauer und das zusätzlich zu berechnende Honorar festzulegen.


5) Der Auftraggeber erhält die Untersuchungsvorschläge und Untersuchungsberichte ausschließlich zu seinem eigenen Gebrauch. Ihr Inhalt darf ganz oder teilweise nur mit schriftlicher Genehmigung des Instituts veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben werden und zu diesem Zweck nicht vervielfältigt, gedruckt oder in Informations- oder Dokumentationssystemen (Information Storage and Retrieval Systems) gespeichert, verarbeitet oder ausgegeben werden.


6) Die Eigentums- und Urheberrechte an der Untersuchungskonzeption und den bei der Durchführung des Auftrages anfallenden Materialdatenträgern, Lochkarten und Bändern, Fragebögen usw. liegen beim Institut. Das Urheberrecht des Auftraggebers an Unterlagen, die er erarbeitet hat, bleibt unberührt.


7) Der Auftraggeber kann mit dem Institut vereinbaren, dass er einen doppelten Datensatz gegen Honorar erhält.


8) Der Auftraggeber hat das Recht, in den Geschäftsräumen des Instituts die Original-Erhebungsunterlagen einzusehen. Die Anonymität der Informationen darf jedoch nicht verletzt werden. Wenn Maßnahmen, die zum Schutz der Anonymität erforderlich werden, Kosten verursachen, müssen diese vom Auftraggeber getragen werden.


9) Das Institut ist verpflichtet, Erhebungsunterlagen ein Jahr und Datenträger für einen Zeitraum von zwei Jahren nach Ablieferung des Untersuchungsberichtes aufzubewahren, sofern nicht eine andere Vereinbarung ausdrücklich getroffen worden ist.


10) Das Institut ist verpflichtet sämtliche vom Auftraggeber erhaltenen Informationen streng vertraulich zu behandeln und sie ausschließlich für die Durchführung des Auftrages zu verwenden. Eine entsprechende Verpflichtung legt das Institut auch seinen Mitarbeitern und seinen Beratern auf. Die gewonnenen Ergebnisse stehen – wenn nichts anderes vereinbart wird – nur dem jeweiligen Auftraggeber zur Verfügung.


11) Das Institut gewährleistet die ordnungsgemäße Durchführung und Auswertung der Untersuchung. Beanstandungen der Untersuchung (insbesondere der Konzeption, der Durchführung und der Erreichung des Untersuchungszieles) können nur auf schuldhafte Verletzung der dem Institut obliegenden Sorgfaltspflicht gestützt werden. Werden Untersuchungsergebnisse aus Gründen, die das Institut zu vertreten hat, nicht termingerecht übergeben, so kann der Auftraggeber im Einvernehmen mit dem Institut eine angemessene Nachfrist setzen und nach Ablauf dieser Frist insoweit vom Vertrag zurücktreten, als die im Auftrag festgelegte Leistung noch nicht erbracht ist. Ist die Teilerfüllung für den Auftraggeber ohne Interesse, ist er berechtigt, vom ganzen Vertrag zurückzutreten. Ein eventueller Verzugsschaden ist im Falle einfacher Fahrlässigkeit des Institutes nicht zu ersetzen. Ist die Untersuchung schuldhaft nicht auftragsgemäß durchgeführt worden, so kann der Auftraggeber Nachbesserung verlangen. Wenn die Nachbesserung nicht möglich oder binnen angemessener Frist nicht ordnungsgemäß beendet ist, kann er den Vergütungsanspruch mindern. Das Institut haftet nicht für Folgeschäden irgendwelcher Art, die dem Auftraggeber im Zusammenhang mit oder aufgrund der für ihn durchgeführten Untersuchung entstehen.


12) Der Auftraggeber haftet für alle mittelbaren und unmittelbaren Schäden, die dem Institut oder Dritten aus der Verwendung der vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Produkte entstehen.


13) Die vereinbarten Honorare dienen zur Finanzierung des jeweiligen Forschungsvorhabens. Deswegen ist Vorauszahlung erforderlich: 50 % bei Auftragserteilung, 25 % bei Beginn der Erhebungsarbeit und 25 % bei Ablieferung der Ergebnisse. Soweit es der Untersuchungsansatz oder die Auftragssumme angezeigt erscheinen lassen, kann eine spezifische Regelung getroffen werden.


14) Sollte eine der Vertragsbestimmungen unwirksam sein, so berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Anstelle nichtiger Bestimmungen soll gelten, was dem gewollten Zweck im gesetzlich erlaubten Sinne am nächsten kommt.


15) Mit der Beauftragung des Instituts wird der Inhalt dieser Geschäftsbedingungen zur Kenntnis genommen und mit der Unterschrift akzeptiert. Als Erfüllungsort und Gerichtsstand wird ausdrücklich Hamburg anerkannt. Als anwendbares Recht wird deutsches Recht vereinbart.